Das Eulengebirge

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Das malerische Eulengebirge, die Gebirgskette der Mittelsudeten, bezaubert mit ungewöhnlichen Landschaften, die man von vielen Aussichtspunkten bewundern kann. Das Eulengebirge ist ein herrliches Gebiet, um im Sommer die Landschaft als Wanderer und Radfahrer und im Winter als Ski-Langläufer zu genießen.

Im Eulengebirge muss man unbedingt den Aussichtsturm (auch als Bismarckturm genannt) besuchen, der sich auf der höchsten Erhebung Wielka Sowa (deutsch Hohen Eule) mit 1.015 m ü. M. befindet. Der 25 m hohe Turm ist ein eigenartiges Symbol des Eulengebirges. Der Turm wurde im Jahre 1906 erbaut als Zeichen des herrschenden Kults des damaligen ersten Kanzlers des Deutschen Reiches, Otto von Bismarck. Aufgrund gleichen Kults wurden weltweit bis zu 240 Aussichtstürme gebaut. Vom Bismarckturm können wir die Weiten des fast ganzen Sudetenlandes bewundern, vom Riesengebirge bis zum Glatzer-Schneegebirge, bei ausgesprochen guter Sicht sogar die entfernte Stadt Wrocław (deutsch Breslau). Sehenswert ist auch der Kirchturm der Pfarrkirche der Himmelfahrt der Jungfrau Maria in Bielawa (deutsch Langenbielau). Der Dachfirst des Turmes wie auch die Festung in Srebrna Góra (deutsch Silberberg) sind ein sehr originelles Denkmal der Militärarchitektur.

Das Eulengebirge mit seinen mittelalterlichen Schlössern und malerischen Ruinen lockt jedes Jahr viele Touristen an. Unbedingt sollte man sich die prachtvoll restaurierte Burg Grodno (deutsch Kynsburg) in der Nähe von Zagórze Śląskie (deutsch Kynau) ansehen. In Zagórze Śląskie kann man auch die spektakuläre Talsperre des Bystrzyca Flusses (deutsch Kressen Bach Weistritz) bewundern. Der durch die Talsperre entstandenen Lubachowskie -See ist ebenso sehenswert. Einen unauslöschlichen Eindruck macht auch die Burg in Owiesna (deutsch Habendorf) und die Ruinen des Rogowiec – Schlosses (deutsch Hornschlosses).

Auf keinen Fall darf man es versäumen, die unterirdische Stadt Osówka (deutsch Säuferhöhen) in Walim (deutsch Wüstewaltersdorf), ein Baukomplex im Eulengebirge, erbaut aus einem System von Korridoren, Befestigungen und Hallen, anzusehen. Diese Stadt wurde für die Besucher zur Besichtigung freigegeben.

Osówka ist ein Monument, welches als Projekt durch die Nationalsozialisten des Deutschen Reiches in den Jahren 1943 bis 1945 genutzt wurde. In den unterirdischen höhlenähnlichen Gängen unter dem Massiv sollte wahrscheinlich eine Rüstungsfabrik entstehen. Andere Quellen wiederum gehen davon aus, dass dort das Führerhauptquartier für Adolf Hitler und das Oberkommando des deutschen Heeres hergerichtet werden sollte. In Osówka kann man ca. 1.700 m unterirdische Gänge und zwei oberirdische Objekte besichtigen.

Ein anderer Teil des Projekts „Riese“ sind die Stollensysteme in Walim (deutsch Wüstewaltersdorf). Der Komplex „Rzeczka“ ist ein 500 m langes Monument von Gängen und Hallen, in dem sich die düstere Geschichte des zweiten Weltkrieges verbirgt. Dieser Komplex wurde durch Gefangene aus dem Lager „Gross Rosen“ errichtet, von denen die meisten wegen der unmenschlichen Arbeit schnell verstarben.

Weitere Informationen: www.gorysowie.org.

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