Unterirdisches Niederschlesien

Geopark-Mirskkopalnia zlotaMinolta DSCPodziemna Trasa Turystyczna - Kłodzkosrebrna goraStara KopalniaSztolnie Walmiskietwierdza klodzko (4)

Niederschlesien ist eine Region mit einer ungewöhnlich reichen Geschichte speziell aus dem Mittelalter, in welchem die Einflüsse vieler Kulturen aufeinander trafen. Zahlreiche Kriege verschiedener Herrscher prägten das Land. Bergische Gebiete, Sümpfe und undurchdringliche Wälder verbergen die mehrfache Ansammlung von Militär-Gebäuden und -Festungen, welche nur da und in keinen anderen Teilen Polens zu finden sind. Hier findet man Burgen, Festungen und Bunker mit geheimnisvollem, noch nicht vollends erforschtem Untergrund, welche allesamt mit der beeindruckenden Architektur und einer unglaublichen Geschichte faszinieren. Die unterirdischen Gänge sind heute das Wahrzeichen dieser Region, das jedes Jahr Tausende von Touristen anlockt.

Auf der Karte von Niederschlesien finden wir unter anderen zwei große preußische Festungen. Die erste ist die Festung in Kłodzko (deutsch Glatz), welche eine der am besten erhaltenen Monumente der defensiven Bauweise im 18. Jahrhundert zeigt. Von denen über Kłodzko (deutsch Glatz) dominierenden Bastionen kann man das Panorama der Landschaft des Glatzer Landes und der Stadt Kłodzko (deutsch Glatz) bewundern. Abgesehen von dem oberen Teil der Festung kann man auch den Untergrund, der als Labyrinth bezeichnet wird, besichtigen. Der Untergrund der Festung verbirgt über mehr als einen Kilometer unterirdischer Gänge.

Die zweite Festung befindet sich in Srebrna Góra (deutsch Silberberg) und ist ein einzigartiges Monument des kulturellen Erbes Europas und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Niederschlesien. Zum Zeitpunkt der Entstehung (1765 – 1777) gehörte sie zu den modernsten Festungen dieser Art in Europa. Die größte Bewunderung löst der gewaltige „Donjon“ aus, eines der interessantesten Monumente der Neuzeit.

Einen unheimlichen Eindruck machen die unterirdischen Gänge in Kłodzko (deutsch Glatz). Die Gänge und die Tunnels unter den Straßen wurden in der Zeit vom 13. bis zum 17. Jahrhundert zum Zweck der Lagerung gegraben. Die Kammer waren bis 30 Meter tief und dank der niedrigen Temperatur konnten die Lebensmittel lang frisch bleiben. Die Route ist ca. 600 Meter lang und ist eine der interessantesten in Polen.

Die in den Fels gehauen, unterirdischen Tunnels und die Hallen in der Gegend von Walim (deutsch Wüstewaltersdorf) verbergen dramatische Geschichte. Zu ihnen gehört auch die unterirdische Stadt Osówka (deutsch Säuferhöhen ), ein Kriegsgebäude, das unter dem Kryptonym „Riese” in Eulengebirge durch das Dritte Reich in den Jahren 1943- 1945 gebaut wurde. In kurzer Zeit wurde eine fast zwei Kilometer lang Strecke von unterirdischen Korridors, Hallen und Gänge durch Gefangene des Lagers in Gross-Rosen gebaut. Gemäß einer Hypothese planten hier die Deutschen nach dem Abschluss des Projekts, die Wissenschaftler, die an den Prototyp der Atombombe gearbeitet haben, zu unterbringen. Zu dem gleichen System des Untergrunds gehört auch der Komplex „Rzeczka“ in Wüstewaltersdorf ( poln. Walim). Der Komplex besteht aus drei Stollen, die 500 Meter lang sind und die durch Querhallen miteinander verbunden sind. Die Stollen sind teilweise betoniert, zwei Felsenhalden wurden in der Mitte des Objekts bis jetzt noch nicht erforscht.
Touristische Route ist an drei Stellen mit visuellen Effekten ausgerüstet, die sich auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs und auf die während des Bohrens geleisteten in Arbeiten beziehen.

Sehenswert ist auch der Untergrund in der Nähe von Schloss Książ (deutsch Fürstenstein), der vor kurzem für die Öffentlichkeit zugänglichen gemacht wurden. Die Route „Von den Piasten in die Geheimnisse des Zweiten Weltkriegs “ führt zu den Räumen und Tunneln, die zu dem Projekt „Riese“ angeschlossen wurden. Wahrscheinlich wurde das Schloss für den Hitlers Hauptquartier in Niederschlesien vorbereitet, die Bestimmung der unter Fürstenstein gegrabenen Tunnels ist jedoch bis heute nicht geklärt. In Niederschlesien gibt es auch eine Reihe von Kohlegruben und Erzgruben, die heutzutage teilweise in touristische Objekte mit einem attraktiven Besichtigungsprogramm Objekte umgewandelt wurden.

Aus dem großen Angebot empfehlen wir besonders die Stollen „Liczyrzepa”, in Kowary (deutsch Schmiedeberg) im Riesengebirge. Den Geopark in Mirsk (deutsch Friedeberg ) mit dem Lehrpfand „Auf den Spuren von ehemalige Bergbau-Erz“ und das Zentrum für Wissenschaft und Kunst, „Alte Mine“ in Wałbrzych (deutsch Waldenburg) und die Goldmine in Złoty Stok (deutsch Reichenstein).

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