Das Glogauer Land

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Das Glogauer Land mit seiner Hauptstadt Głogów (deutsch Glogau) – eine der ältesten Städte Polens, wurde bereits im Jahr 845 n. C. erwähnt – ist eine Region mit außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten.

Vor der Entstehung der Stadt Głogów befand sich hier eine Burg des Stammes Dadosanen. Der slawische Fürst, Mieszko I. hat später eine neue Burg in Ostrów Tumski (deutsch Domvorstadt) gebaut. Von der stürmischen Geschichte bezeugen die erhaltenen Sehenswürdigkeiten, von denen viele erst viele Jahre nach dem zweiten Weltkrieg zum Teil wieder aufgebaut wurden, ein Teil ist auch heute noch eine Ruine. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist die prachtvolle Stiftskirche, die in den Zeiten der ersten Piasten errichtet wurde. In der außergewöhnlichen Krypta der Stiftskirche kann man die Relikte der romanischen Kirche aus dem zwölften Jahrhundert sehen, welche an die Verteidigung der Stadt Głogów im Jahre 1109 n. C. erinnern. Zu anderen sakralen Gebäuden gehören die Ruinen der mittelalterlichen Kirche des Heiligen Nikolaus, die Corpus-Christi Kirche aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts oder die Laurentius-Kirche.

Man muss unbedingt das Schloss der Herzöge von Glogau besuchen, das im 13. Jahrhundert entstanden ist und später mehrfach umgebaut wurde. Die heutige Form des Schlosses stammt aus dem achtzehnten Jahrhundert, es wurden aber viele der mittelalterlichen Elemente im romanischen und gotischen Stil erhalten. Die mittelalterlichen Stadtmauern, das Rathaus im Stil des preußischen Klassizismus oder auch ein sehr interessantes Gebäude des Stadttheaters von Andreas Gryphius sehen ebenso prächtig aus.

Das ganze Glogauer Land ist reich an materiellen Werten. Der Landrat empfiehlt eine Reihe von thematischen Radwegen, die das materielle Erbe der Region in besondere Weise widerspiegeln. Man kann zum Beispiel „Die Route der romanischen und gotischen Kirchen“ wählen und unterwegs auch die Kirchen in Głogów oder die Kirchen in Jaczów (deutsch Friedenshagen), in Jerzmanowa (deutsch Hermsdorf), in Jakubowie (deutsch Jakobskirch) oder in Nielubia (deutsch Nilbau) oder in Brzostowie (Brostau) besuchen.

Ebenso interessant ist der Ausflug entlang des Oderwegs dessen Route ein Stück von dem linksseitigen Teil des Weges am Oder (von Wroclaw nach Głogów) ist und einer der längsten Radwege in Polen ist. Der Radweg zeigt die wunderschöne Landschaft und Natur entlang des Flusses. Die Fauna ist viel reicher als die der benachbarten Gebiete, vor allem im Hinblick auf die Vögel (der jährliche Vogelzug führt entlang des Flusses). Das Naturschutzgebiet erstreckt sich von Borkowa bis nach Leszkowice. Besonders sehenswert sind die Bußkreuze (in Krzepów, in Wietszyce) und die Figuren entlang der Straßen und Wege. Sehr originell sind auch die Relikte der deutschen Vorkriegsbefestigungen (in Golkowice) und die ehemaligen Bewässerungsanlagen (in Leszkowice).

Die Perle der Sehenswürdigkeiten im Glogauer Land ist der Palast in Czerna (deutsch Alteichen) der als Wunder der Renaissance gilt und von dem nur das Schloss Wawel in Krakau schöner ist.

Więcej informacji: www.glogow.pl

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